„When home gets complicated“ – Expats brauchen Austausch!

LinkedIn: Internationale Fachkräfte benötigen Austausch – warum das betrachte ich in diesem Post

Das wurde mir selbst mal wieder bewusst, als ich vergangene Woche das Event von SoftLanding Budapest, organisiert von [Name], besucht habe.
Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt: zwei tolle Speakerinnen mit Anna als Moderation, die ehrlich über ihre Ups – und vor allem Downs – sprachen. Es war herrlich erfrischend, wie offen und reflektiert damit umgegangen wurde. Noch schöner war es zu sehen, wie dadurch auch das Publikum anfing, neugierige Fragen zu stellen – aber auch sich zu öffnen und eigene Erfahrungen zu teilen.
Themen wie die eigene Identität oder der Verlust bzw. Bezug zu alten Freunden – ein Gefühl, das auch ich seit 10 Jahren sehr gut kenne. Themen, die zuhause Gebliebenen oft nicht nachvollziehen können.

Ich ging erstaunlich beruhigt und bestärkt aus der Veranstaltung, weil ich mal wieder spüren durfte:

Ich bin nicht allein!

Den unabhängig von Alter oder Generation – neben den gefeierten Highs holen die Lows und die damit verbundenen Sorgen irgendwann jeden im Ausland ein.

Dabei musste ich an unsere internationalen Fachkräfte denken, die genau dasselbe durchmachen – mit dem Ziel, anstatt auf Zeit, sich fernab der Heimat ein neues „Zuhause“ aufzubauen. Nicht so einfach, wie es klingen mag – vor allem, wenn sie damit allein gelassen werden.

Deshalb spreche ich in Workshops mit Führungskräften offen über die Herausforderungen der Anpassungsphase. Es ist wichtig,  diese Phasen zu kennen, um Mitarbeitende lesen zu können – statt sie zu verurteilen. Dabei besprechen wir, inwiefern ein Betrieb den Integrationsprozess unterstützen kann – viele tolle Ideen wurden bereits gesammelt. Doch auf dem Nachhauseweg dachte ich:

Genau das ist es!

Ein einfaches Mittel und somit ein Appell an Unternehmen, Betriebe, Gemeinden: Schafft diesen Raum!

Einen Raum mit:

  • lockerer Atmosphäre
  • offenem und ehrlichem Austausch
  • ohne Verurteilung

Ladet Menschen und eine Moderation ein, die ihre Geschichten teilen – der Rest läuft von allein …

Das ist einfach umzusetzen, ohne viel Budget und Aufwand – und kann gleichzeitig ein richtig schönes Team-Projekt sein.

Denn manchmal braucht es gar nicht das nächste große Projekt:
Manchmal braucht es einfach einen Raum, in dem Menschen merken: Ich bin damit nicht allein.

Manchmal braucht es einfach einen Raum, in dem Menschen merken: Ich bin damit nicht allein.

Gibt es in eurem Unternehmen schon so einen Raum für Austausch – oder wird das Thema eher stillschweigend erwartet, dass jede:r es allein regelt?

Hier gehts zum Linkedin Post

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