Neue Ausbildung, neue Rollen, neue Schnittstellen – wer behält den Überblick?

LinkedIn Post: Wie die neue Ausbildung zur Pflegefachassistenz so manche Veränderung bringt – und was getan werden sollte.

Als Trainerin ist es wichtig, stets mit der Realität im Arbeitsalltag der Pflege vertraut zu sein und mich auch mit den verbundenen Neuerungen auseinanderzusetzen. Und ein Thema, das die Branche u.a. beschäftigt, ist das Pflegefachassistenzgesetz (PflFAssG), das ab 2027 relevant wird.

Ziel ist es unter anderem, den Einstieg in die Pflege durch eine bundeseinheitliche und verkürzte Ausbildung attraktiver zu machen und damit einen Beitrag zur Sicherung des Pflegepersonals zu leisten. (Sehr vereinfacht beschrieben)

❗ Wie so häufig bringt das neben Chancen selbstverständlich auch so manche Herausforderung mit sich.

Im ersten Moment klingt es nicht nach einem Thema für meine Workshops:
➡️ Oder vielleicht doch?

Um damit vertrauter zu werden, habe ich diese Woche an einer von Bernhard Krautz durchgeführten Informationsveranstaltung des Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) teilgenommen. Dort wurden die Gesetzeslage und die möglichen Auswirkungen auf den Alltag sehr verständlich vermittelt.

Und ein Gedanke blieb bei mir vor allem hängen:

❓ Könnte hier im Alltag ein neues Verantwortungs- und Schnittstellenproblem entstehen?

Denn mit der Pflegefachassistenz kommt eine weitere Ausbildung mit eigenen Anforderungen an die Praxisanleitungen hinzu. Eine Praxisanleitung für die Pflegefachassistenz ist dabei nicht automatisch auch zur Anleitung von Auszubildenden zur Pflegefachkraft befähigt…u.v.m.

💡 Das bedeutet, es entstehen neue Rollen, Zuständigkeiten und Schnittstellen. Und genau hier wird es spannend:
Wer ist wofür verantwortlich?
Wer darf wen anleiten?
Wie werden Informationen weitergegeben?
Und wie vermeiden wir, dass Auszubildende und Mitarbeitende zwischen verschiedenen Verantwortlichkeiten „hängen bleiben“?

Teamworkshop werden essentiell für einen reibungslosen Ablauf

➡️ Und wir kommen wieder zu meinen Workshops – denn nicht nur fachliche, sondern auch persönliche Kompetenzen werden wichtiger: Teamwork, Organisation & Kommunikation rücken noch präsenter als zentrale Faktoren ins Spiel.

Dabei ist eine gute Stimmung im Team essenziell. Sie wird die Herausforderungen natürlich nicht von alleine lösen, ist aber eine wichtige Grundlage dafür, dass Veränderungen gemeinsam gelingen.
Dafür braucht es:
👉 offene Kommunikation
👉 klare Zuständigkeiten und Spielregeln
👉 verlässliche Schnittstellen
👉 und den Mut, Unklarheiten frühzeitig anzusprechen

‼️ Und das sollte man nicht nebenbei dem Zufall überlassen, sondern aktiv gemeinsam im Team bearbeiten und leben.

Ob Pflege, IT oder Handwerk – überall, wo sich Berufsbilder wandeln, entstehen neue Schnittstellen. Wie geht ihr in eurem Team damit um?

Geh direkt zum LinkedIn Post und diskutiere mit.

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